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Fronleichnam - Camping in Schoorl im Norden der Niederlande

Mittwoch - 14 Uhr: 4 freie Tage liegen vor uns; das Wetter ist richtig gut. Los geht's in Richtung Nordholland! Da beide Jungs uns begleiten wollten, hatte ich einen Campingplatz in dem kleinen Örtchen Schoorl herausgesucht: Camping de Bregman (mitlerweile leider geschlossen).

Für die 280 Kilometer waren weniger als 4 Stunden geplant. Leider gab es rund um Amsterdam den einen oder anderen Stau. So erreichten wir den Campingplatz erst gegen 20 Uhr. Schnell richteten wir uns auf dem uns zugewiesenen Stellplatz ein (Google Maps).

Schon bald kam der neu erworbene Q120-Gasgrill der Firma Weber zum Einsatz. Nach langer Suche und einem teuren Fehlversuch (O-Grill) hatte ich diesen, nicht nur aufgrund der Verfügbarkeit eines Caravan-Anschlusses (für den 30mbar Außenanschluss), einen Tag vor der Abfahrt erworben. Der Caravan-Anschluss war leider nicht sofort lieferbar, wir konnten den Grill aber zwischenzeitlich mit Gaskartuschen betreiben. Da die Sonne uns während unseres gesamten Aufenthaltes verwöhnte, fuhren wir jeden Tag immer gegen Mittag mit den Fahrrädern zum Strand. Die ca. 30 Minuten dauernde Radtour führte uns nach ca. 1,5 Kilometer durch den kleinen Ort Schoorl und anschließend durch eine wunderschöne Dünenlandschaft, für welche diese Region bekannt ist. Nach dem Sonnenbaden erledigten wir auf der Rückfahrt die Einkäufe im Supermarkt von Schoorl. Dieser liegt direkt an der "Klimduin", die von den Jungs unbedingt "erklommen" werden musste - während wir selbstredend ein erfrischendes Getränk zu uns nahmen. Die lauen Sommerabende verbrachten wir dann auf dem Campingplatz; zuerst mit dem neuen Grill und später mit unterschiedlichen Aktivitäten: Fußball am TV (Deutschland vs. Bosnien-Herzegowina 3:1), Doppelkopf spielen, lesen usw.. Die Rückfahrt am Sonntag verlief dann wesentlich besser als die Hinfahrt. Nachdem wir vormittags alles zusammengepackt und im Anschluss in Schoorl im dortigen Fisch- Schnellrestaurant etwas gegessen hatten, ging es um 13 Uhr in Richtung Heimat. Schon ab 17 Uhr konnten wir gut erholt und gebräunt den Tag "home" ausklingen lassen.