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Verlängerte Herbstferien - Freiburg im Breisgau, Lacanau-Ocean, Contis-Plage, Narbonne-Plage

Mittwoch gleich nach Schulschluss ging es für uns los. Wir wollten das lange Wochenende mit dem Tag der Deutschen Einheit, dem anschließenden Brückentag und die Folgewoche (nur für mich, denn Ulla musste noch arbeiten) ausgiebig nutzen. Bis Sonntag verbrachten wir unsere Zeit in Freiburg im Breisgau, um uns dort u.a. das Bundesligaspiel des BVB vs. SC Freiburg live im Stadion ansehen.

Freiburg im Breisgau

Schon die Nacht vor dem letzten Schultag verbrachten wir am Sportzentrum Nord in Waltrop, damit wir am nächsten Tag sofort nach dem Sponsorenlauf der Städtischen Realschule Waltrop um ca. 13 Uhr in Richtung Süden aufbrechen konnten. Widererwartend ohne Stau fuhren wir die A45 und passierten reibungslos Frankfurt am Main. Dann wurde die Autobahn immer voller; "Stop and Go" wollten wir uns aber wirklich nicht antun. Da wir ohne Zeitdruck unterwegs waren, beschlossen wir einen Zwischenstopp in Ladenburg einzulegen, um auf dem "Wohnmobilstellplatz Ladenburg" die Nacht zu verbringen. Da dieser leider schon voll belegt war, gesellten wir uns zu einigen weiteren Wohnmobilisten, die neben dem Platz am Rande eines kleinen Wäldchens parkten (Google Maps). Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Morgenkaffee fuhren wir weiter zum Stellplatz Eschholzpark in Freiburg (dieser Stellplatz ist seit Mitte November 2020 geschlossen, siehe Stellplatz-Freiburg). Der Platz war nicht so stark wie üblich frequentiert und so konnten wir uns einen schönen Platz aussuchen (Google Maps). Nach den üblichen Tätigkeiten (auf die Keile fahren, Strom anschließen, etc.) holte ich die Fahrräder vom Träger, um gleich danach in die aufgrund des Feiertages wenig besuchte Altstadt zu fahren. Beginnend mit einer schönen Radtour am Freitag, einem anschließenden Besuch der Alten Wache, dem Haus der badischen Weine genossen wir "unser" Freiburg. Am Samstag trafen wir dann unseren in Glottertal lebenden Freund Daniel, verbrachten zusammen mit ihm ein paar schöne Stunden, bevor wir mit seinen Dauerkarten (was für ein Freund!) die Straßenbahn nutzten konnten, die uns zum Schwarzwald-Stadion brachte. Das Spiel des BVB gegen den SC konnten wir bis zur 89. Minute genießen; dann fiel leider das 2:2 für den SC, was die Stimmung etwas trübte. Den Abend verbrachten wir wieder gemeinsam mit Daniel - zuerst in einer Pizzeria und später bei Musik und guter Stimmung in der Markthalle Freiburg. Den Sonntag entspannten wir bei durchwachsenem Wetter und sahen uns die Sonntagsspiele der Bundesliga im Wohnmobil an. Pünktlich um 17 Uhr wurde Ulla vom gebuchten BlaBlaCar-Fahrer abgeholt, da sie die Heimfahrt antreten musste; vor ihr lag noch eine Woche Unterricht. Am Montag wurde das Wetter wieder besser, also blieb ich noch in Freiburg und bereitete u.a. die Weiterfahrt am nächsten Morgen vor (tanken, eine neue Alugasflasche tauschen, etc.). Nach dem Morgenkaffee ging es weiter in Richtung Bordeaux.

Fahrt zum Atlantik, Lacanau-Océan, Flughafen in Bordeaux und auf geht’s nach Contis-Plage

Mit einem komischen Gefühl fuhr ich dann um 8:30 Uhr am Dienstag das erste Mal alleine eine längere Tour. Noch während der Fahrt musste ich die Planung ändern. Aufgrund eines Bauernstreiks brauchte ich in Dole für ca. 2 Kilometer mehr als 2 Stunden. Ich entschied mich, einen Zwischenstopp in Moulins (Google Maps) auf dem Stellplatz "Aire de Camping-Cars" einzulegen. Der Platz lag landschaftlich eingebunden, war sehr ruhig und recht günstig (1,50 €), jedoch auf den zu teuren Strom verzichtete ich gerne. Früh am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg nach Lacanau-Océan (Google Maps). Vor der Einrichtung auf dem Stellplatz "Air de Service du Huga" machte ich im SuperU in Lacanau noch einen größeren Einkauf. Die nächsten Tage verbrachte ich relaxed in der Sonne vor dem IXEO oder unternahm Touren mit dem Rad in den Ort und zum Plage sud. Obwohl die Schranke mit der Höhenbeschränkung geöffnet war, gab es hier kein einziges Wohnmobil. Am Freitagabend holte ich dann Ulla in Bordeaux am Flughafen ab, um mit ihr gemeinsam wieder wunderbare zwei Wochen in Contis-Plage zu verbringen. 22:45 Uhr fand Ulla mich über ihre Standortfunktion mit dem Handy in der Nähe vom Flughafen, da es für mich nicht möglich war, direkt am Flughafen einen Parkplatz zu finden. Wir fuhren noch etwa 70 Kilometer in Richtung Contis-Plage und hielten - mittlerweile übermüdet - an einer Raststätte an. Das wohlverdiente und ersehnte Glas Wein, um auf unser Wiedersehen anzustoßen, war schon längst fällig und versüßte uns den Übergang in eine entspannte Nacht. Nach dem Morgenkaffee fuhren wir dann weiter gen Süden. Bei einem Stopp am SuperU in Lit-et-Mixe füllten wir noch unsere Vorräte auf, bevor es weiter ging zum zu dieser Jahreszeit wenig besuchten Stellplatz "Air du Camping-car du Phare" in Contis-Plage (Google Maps).

Conti-Plage

Die nächsten Tage meinte das Wetter es noch gut mit uns. Ulla machte sich sogar nochmal auf in die Wellen; leider waren diese so hoch, dass sie lieber das Meer nur als Beobachter genoss. Es regnete sich jedoch in den nächsten Tagen richtig ein; auf dem Platz und im Ort traf man immer weniger Menschen. Deshalb beschlossen wir, den Atlantik am Mittwoch zu verlassen und zum Mittelmeer zu fahren.

Saint-Pierre-la-Mer

Gegen 10 Uhr verließen wir den Platz, kauften nochmals im SuperU in Lit-et-Mixe ein. Danach fuhren wir mautpflichtig (59,30 €) an Pau und Toulous vorbei zum Stellplatz "Aire d'acceuil Camping-cars" in Saint-Pierre-la-Mer bei Narbonne-Plage (Google Maps). Der Stellplatz erwies sich als sehr ansprechend, auch wenn der Strom recht teuer war (stundenweise mit Jetons) und die Anschlüsse sich nur auf den vorderen Bereich des Platzen beschränken. Die nächsten Tage unternahmen wir bei teils sonnigem und recht windigem Wetter Spaziergänge, Radtouren und schauten uns den erfreulichen 1:0 Sieg des BVB gegen die andere Borussia an. Leider verfolgte uns der Dauerregen vom Atlantik zum Mittelmeer. Da die Wettervorhersage für Freiburg wesentlich besser als für die Mittelmeerregion war, machten wir uns - zum Glück immer mobil und flexibel - in Richtung Breisgau auf.

Und wieder Freiburg im Breisgau …

Diese Etappe am Montag war witterungsbedingt katastrophal; Dauerregen auf der fast gesamten Strecke. So wählten wir die mautpflichtige französischen Autobahn für diese Tour (ca. 90 €). Eine Fahrt durch die Schweiz kam aufgrund der fehlenden Vignette nicht in Frage, denn wir mussten die Frontscheibe inklusiv Vignette aufgrund eines Steinschadens kurz vor dem Urlaub tauschen. Dennoch schafften wir die fast 830 Kilometer an einem Tag. Bei nur noch leichtem Regen richteten wir uns auf dem Stellplatz am Eschholzpark (dieser Stellplatz ist seit Mitte November 2020 geschlossen, siehe Stellplatz-Freiburg) in Freiburg (Google Maps) ein und erholten uns von der anstrengenden Fahrt im Wohnmobil. Die kommenden Tage verbrachten wir dann wie gewohnt in Freiburg und fuhren am Samstag auf dem üblichen Weg zurück.